Das 10. Jugendkultur-Symposium "Grenzüberschreitende urbane Räume und digitale Kreativität in Japan und Deutschland"
Die Yamaoka-Gedenkstiftung veranstaltete am 11. März ihr 10. Jugendkultursymposium mit sowohl Präsenz- als auch Online-Teilnahme. Die diesjährige Veranstaltung stand unter dem Motto „Transnationale urbane Räume und digitale Kreation in Japan und Deutschland“, und insgesamt nahmen 56 Personen aus Japan und dem Ausland teil.

Dieses Symposium findet jährlich als Forum für junge Forscher statt, die nach einer Prüfung durch die „Auswahlkommission für Forschungsförderung“ auf der Grundlage von Kriterien wie der Gültigkeit und Originalität ihrer Forschungsthemen Stipendien der Yamaoka-Gedenkstiftung erhalten haben. Die Forschungsstipendien der Yamaoka-Gedenkstiftung stehen im Einklang mit der „HANASAKA“-Kultur von Yanmar, die den Glauben an das menschliche Potenzial und die Förderung von Herausforderungen hochhält.
Im Rahmen dieses Symposiums präsentierten vier Nachwuchsforscher ihre Forschungsergebnisse. Sie erhielten Forschungsstipendien für das Projekt „Forschung zur Jugendkultur und zu Lebensstilen in Japan und Deutschland“ im Haushaltsjahr 2025. Im Anschluss fand eine Fragerunde statt, in der Meinungen und Fragen von Teilnehmern vor Ort und online aufgegriffen wurden, was zu einem regen Gedankenaustausch während der gesamten Veranstaltung führte.
In den Antworten der Teilnehmerbefragung fanden sich Kommentare wie „Es war ein sehr bedeutungsvolles Symposium“ und „Ich hoffe, Sie werden solche Symposien häufiger veranstalten“, was den Wunsch nach einer Fortsetzung der Veranstaltung in den kommenden Jahren zum Ausdruck bringt.
Im Anschluss an das Symposium fand ein Stehempfang in einem nahegelegenen Restaurant statt. Im gesamten Veranstaltungsort waren Besucher zu sehen, die begeistert Fragen an Forscher und Professoren stellten, und Forscher tauschten untereinander Meinungen und Kontaktdaten aus, was die Veranstaltung von Anfang bis Ende lebhaft und anregend machte.
In der zweiten Hälfte des Austauschtreffens fand eine Feier zur Verleihung der Forschungsstipendien für 2026 statt. Frau Yukino, Geschäftsführerin der Yamaoka-Gedenkstiftung, überreichte jedem Stipendiaten ein Schreiben mit aufmunternden Worten.
Im nächsten Jahr werden die Empfänger der Forschungsstipendien für 2026, die in diesem Jahr vergeben wurden, ihre Forschung durchführen und ihre Ergebnisse zur Jugendkultur in Japan und Deutschland präsentieren. Die Yamaoka-Gedenkstiftung wird auch weiterhin Forscher fördern, die im Mittelpunkt des kulturellen Austauschs zwischen den beiden Ländern stehen und neue akademische Bereiche erschließen wollen.
Details der diesjährigen Forschungsvorträge (Titel weggelassen)
- Shuto Suzuki
Assistenzprofessor, Abteilung Mensch und Umwelt, geisteswissenschaftliche Fakultät, Tokai-Universität
Forschungsthema: ”Eine Studie über die Touristifizierung der Randgebiete von Großstädten in Japan und Deutschland - Schwerpunkt auf Flohmärkte als Touristen-Destination in Tokyo und Berlin”
- Takao Terui
Gastforscher, Doshisha-Universität
Forschungsthema: ”Generative KI und Urheberrecht - Eine Vergleichsstudie zum
Bewusstsein junger Künstler in Deutschland und Japan hinsichtlich Originalität”
- Takaya Negishi
Teilzeitdozent, Kernbereich Ethik und Grenzwissenschaften, Ritsumeikan-Universität
Gastforschender, Kinugasa-Forschungsorganisation, Ritsumeikan-Universität
Forschungsthema: ”Vergleich der E-Sports- und Videospiel-Livestreaming zwischen Japan und Deutschland”
- Yinong Li
Doktorand, Graduiertenschule für Geisteswissenschaften, Universität Nagoya
Forschungsthema: “Transnationale Räume und Künstlergemeinschaften: Diasporische
kulturelle Teilnahme in Japan und deutschsprachigen Gebieten”
Details der Forschungsvorträge des kommenden Jahres (Titel weggelassen)
- Tsugumi Kondo
Assistenzprofessor am Tsubouchi Memorial Theatre Museum der Waseda-Universität
Forschungsthema: ”Travestie und queere Repräsentation im Japan und Deutschland der Zwischenkriegszeit: Unter besonderer Berücksichtigung von Anita Berber, MAVO und Esu”
- Una Shimokawa
Doktorand (1. Jahr), Graduate School für Soziologie, Kwansei Gakuin Universität
Forschungsthema: ”Vergleichende Studie zum Nachtleben in Japan und Deutschland – Am Beispiel der Clubkultur von Jugendlichen”
- Sho Niikawa
Associate Professor, Graduiertenschule für Interkulturelle Studien, Universität Kobe
Forschungsthema: ”Mediennutzung Jugendlicher und der Prozess der elektoralen
Entscheidungsfindung: Ein Vergleich zwischen Japan und Deutschland über spezifische Bedingungskonfiktionen bei der Wahlentscheidung”
- Konstantin Frederic Plett
Dozent am Zentrum für Entwicklung und Unterstützung der Hochschulbildung, Universität Kanazawa
Forschungsthema: “Die Vermarktung japanischer Viertel im Ausland als Tourismusstandorte am Beispiel von Düsseldorfs „Little Tokyo“”
- Meike Raupach
Masterstudiengang Integrated Design Research, Köln International School of Design (KISD), Fakultät für Kulturwissenschaften der TH Köln
Forschungsthema: “„Zines“ als kulturelle Praxis junger Frauen in Japan und Deutschland”

